https://twitter.com/JosepBoiraDieses Wochenende hat uns unser Guide Romeu ein wunderschönes Dorf am Fluss Anna in Valencia gezeigt.

Es ist nicht Iguazú, es ist “Anna aus der Quelle”

 

Die Bedeutung des Wortes “Anna” kommt aus dem arabischen und bedeutet soviel wie Quelle, von der das Dorf versorgt wird. Der Fluss kommt aus Albufera und bildet Kanäle fuer die Bewässerung und Verbrauch des Dorfes.

Morgens besichtigen wir die Quellen, die zu praechtigen Wasserfällen werden und die gruene Landschaft verschönern und uns einen wunderbaren Anblick bieten.

Der Palast Cervelló: äußerlich gotisch, aber innerlich wie in der Alhambra

Wir assen in der Dorfkneipe Mittag und Alejandro erzählte uns von seinem Besuch im Palast Cervelló, er gehörte Herrschern von Oropesa und danach den Besitzern eines anderen Palastes von Valencia kurz vor Santo Domingo.

Der Guide des Palastes erklärte uns, dass der Palast in den 90er Jahren restauriert wurde. Der Grund dafür war, dass sich Stadt eine Hommage an die arabische Kultur machen wollte, im Besonderen den Almohaden, die das Dorf mi 11. Jahrhundert, als ein Beduinendorf gründeten. Da das Dorf kaum Wasser hatte, bauten die Beduinen die erste Wasserversorgung durch einen Bewässerungsgraben des Flusses Anna. Außerdem bauten sie eine Verteidigungburg, von dem aus sie den Weg von der Mitte der Halbinsel bis zur Küste überblicken konnten. Durch den Eroberer Jaime I, musste diese allerdings auf den Befehl von Santiago abgegeben werden.

Restauration eines hundertjährigen Hauses

Mit der Restauration wollte man an die nordafrikanischen Bewohner des ehemaligen Dorfes erinnern, nicht mi Stil der Almohaden, sondern mi andalusischen Stil Nazarí. Von dessen Aussichtspunkt man einen wunderschönen Ausblick auf die Schlucht mit dem Fluss Anna hat und einen Blick auf das Wohnzimmer des andalusischen Botschafters.

Das Museum des Wassers

Im Untergeschoss haben das Museum des Wassers mit einer Quelle und einer Zisterne, ein kleiner Teich um das kleine Dorf komplett mit Wasser zu versorgen. Weiter unten im Museum befindet sich das Handwerksmuseum mit Keramikkunst der arbeitslosen Frauen, Landwirtschaft, Viehzucht und den Möbeln von Frau Spencer B. Black, die gebürtig aus dem Dorf stammte aber einen Amerikanischen Großindustriellen heiratete.

Ein weiteres Stockwerk des Palastes ist den Borgias gewidmet. Isabel Borgia war die erste Besitzerin dieses Palastes, Schwester von Alfonso Borgia und Mutter von Calixto III. Im 18. Jahrhundert fiel der Palast in die Hände der Cervelló, zu dessen Ehren man das erste Stockwerk mit ihren Möbeln herrichtete. Im 19. Jahrhundert wurde er von der irischen Familie Trenor bewohnt, sie waren Besitzer vieler Orangenplantagen und verliebt in alte Paläste und Klöster, wie das von San Jerónimo de Cotalba.

Das zweite Stockwerk ist aktuellen Projekten gewidmet. Auf den Turm des gotischen Gebäudes kann man hochgehen und eine Panoramaaussicht über die Gewässer und Täler genießen.

jvn